Gemeinde aktuell

Keine Artikel in dieser Ansicht.

Losung

Losung für Mittwoch, 12. Dezember 2018
Siehe, auch jetzt noch ist mein Zeuge im Himmel, und mein Fürsprecher ist in der Höhe.
Hiob 16,19

Paulus schreibt:  Bei meinem ersten Verhör stand mir niemand bei, sondern sie verließen mich alle. Es sei ihnen nicht zugerechnet. Der Herr aber stand mir bei und stärkte mich.
2.Timotheus 4,16-17

© Evangelische Brüder-Unität

Aus der Geschichte der Lukaskirchengemeinde Landau-Horstring

Innenansicht der Lukaskirche

Die Lukaskirche befindet sich in der Dresdener Str. 109, 76829 Landau (Nähe Danziger Platz).

Der Wohnbereich unserer Kirchengemeinde gehörte zunächst zur Johanneskirchengemeinde.

März 1967 Eine alte Holzbaracke - auf dem Grundstück der heutigen Lukaskirche – dient als Kindergarten, Jugendraum und zeitweilig auch als Gottesdienstraum (Träger: Johanneskirchengemeinde).

1971 Neubau des zweigruppigen Kindergartens auf dem Gelände der heutigen Lukaskirche.

1972 wurde die Hälfte des Horstringgebietes (die jetzige Lukaskirchengemeinde) der Kirchengemeinde Queichheim zugeordnet. Dies haben viele „Horstler" nicht gewusst. Erst bei Taufe, Trauung oder Todesfall erfuhren sie von ihrer Zugehörigkeit nach Queichheim. Im dortigen Presbyterium ist der Gemeindeteil mit 3 Personen vertreten.

1981 übernimmt vertretungsweise Pfr. D. Weber die vakante Pfarrstelle Queichheim, Mörlheim, die ihm 1983 übertragen wird. Nach einer Brandstiftung an der Kindertagesstätte in der Dresdenerstraße im Jahr 1981 war auch die einzige kirchliche Anlaufstelle der Kirchengemeinde im Horstring zerstört. Die Kinder der Tagesstätte werden zunächst in der Horstring-Grundschule betreut.

Für den Horst gab es erste Ansätze für ein eigenes evangelisches Gemeindeleben. Da die Bewohner des Horst nicht nach Queichheim in die Kirche gingen, begannen wir mit Wochenschlussandachten alle 14 Tage am Freitagabend im Foyer der Paul Moor Schule. Als musikalische Begleitung musste eine Tenorflöte herhalten.

Durch die Einstellung des Gemeindediakons Roland Kempf am1.9.1982 verbesserte sich unsere Gemeindesituation sehr. In Ermanglung geeigneter Räume begann er mit Jugendarbeit z.T. in der Paul Moor Schule und in St. Elisabeth. Mit Jugendlichen räumte er einen der ausgebrannten Kindergartenräume aus und renovierte den ca. 40qm großen Raum soweit, dass ein Ort für Gemeindeleben da war. Es entwickelte sich enorm. Der Raum wurde für Kinder- und Jugendarbeit, Teetreff, Kindergottesdienst, Gottesdienst, Flötenkreise, Mitarbeitertreffen und Gespräche genutzt. Bald herrschte Raumnot, da die Angebote sehr gut angenommen wurden. Festgottesdienste konnten in dem kleinen Raum wegen Platzmangel nicht gehalten werden, so nutzten wir die angebotenen Räume von St. Elisabeth, die Baracke der Stadtkapelle und den jetzigen D18 für Weihnachts-und Ostergottesdienste.

1982 Wiederaufbau des Kindergartens.

1984 wurde für die Presbyterwahl eine eigene Liste für den Horstring aufgestellt. Die gewählten Presbyter und Presbyterinnen tagten nun ohne die Queichheimer: Es konnten endlich Dinge besprochen werden, die nur unsere Kirchengemeinde betrafen. Wir waren im Sinne der Kirchenverfassung jedoch noch keine eigene Gemeinde, aber wie fühlten uns so. An erster Stelle auf unserer Wunschliste stand, nach dem Wiederaufbau des Kindergartens (1982), ein eigenes Gemeindehaus. Die Kita wurde zur dreigruppigen Einrichtung erweitert und dann zu einer der ersten Ganztagskigas in Landau.

Der Gemeindehausbau wurde immer dringlicher. Wir hatten Menschen ohne Raum, im Gegensatz zu anderen Gemeinden, die Räume ohne Menschen hatten. Neben einer ersten Kinderferienwoche gab es auch eine erste „liturgische Nacht". Gottesdienst mit Musik, Bewegung, Schweigen, Abendmahl, die sehr großen Anklang fand.

Um die Verwirklichung unserer Baupläne durchzusetzen wurden Bezirkssynode und Bezirkskirchenrat eingeschaltet, sowie unzählige Gespräche mit Abordnungen in Speyer geführt. Das überaus lebendige Gemeindeleben erlebte durch den Weggang von Herrn Kempf einen starken Einschnitt. Die Nachfolgerin Frau Kraus konnte dann aber doch auf einen Mitarbeiterstamm und funktionierende Gruppen zurückgreifen.

1988 Die Prot Lukaskirchengemeinde Landau-Horstring wird selbständige Kirchengemeinde und damit auch Träger des Kindergartens.

1989 Erweiterungsbau der Kita – Eröffnung einer dritten Gruppe.

1990 Es werden Ganztagsplätze für Kinder eingerichtet. Eine Köchin wird eingestellt.

1991 Die Lukaskirche und das Gemeindehaus werden an den Kindergarten angebaut.

2001 Die Anzahl der Kinder in der Kita pro Gruppe wird von 25 auf 20 reduziert.

2010 Erhöhung der Ganztagsplätze von 25 auf 31. Umwandlung einer Gruppe in eine „geöffneten Gruppe“ und Aufnahme von 6 zweijährigen Kindern.

2011 Durch einen Um- und Anbau stehen nun insgesamt 12 Plätze für 2jährige Kinder zur Verfügung.