Nachbarschaftshilfe Horst

Keiner, der Hilfe benötigt, soll bei uns auf dem Horst allein gelassen werden!
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Gemeinde aktuell

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Losung

Losung für Sonntag, 22. Juli 2018
Jene verlassen sich auf Wagen und Rosse; wir aber denken an den Namen des HERRN, unsres Gottes.
Psalm 20,8

So sei nun stark durch die Gnade in Christus Jesus.
2.Timotheus 2,1

© Evangelische Brüder-Unität

Konfirmation

Regelmäßig im Frühsommer führen wir die Anmeldungen für den Unterricht durch, der die Jugendlichen zur Konfirmation führt. In der Regel werden Jugendliche angemeldet, die in dem entsprechenden Sommer in die 7. Schulklasse kommen. Jugendliche, die in unserer Gemeindegliederdatei geführt werden, schreiben wir in dem entsprechenden Jahr rechtzeitig an und teilen den Anmeldetermin mit. Wenn Sie sicher gehen wollen und noch Fragen haben, setzen Sie sich bitte mit dem Pfarramt in Verbindung.

Unsere Präparandinnen und Präparanden sollen neben dem Unterricht `ihre Kirche´ auch noch anders wahrnehmen, deshalb machen wir eine Fahrrad ? Rallye:
Hierbei können die Jugendlichen die verschiedenen Kirchen im Dekanat durch interessante Aktionen er- fahren und lernen dabei auch noch andere Präpis aus anderen Gemeinden kennen.

Die Churchnight ist eine EKD weite Aktion am Reformationstag. Ein Jugendgottesdienst und verschiedene Stationen sollen die revolutionären Gedanken Luthers immer wieder aktuell werden lassen.Federführung hat bei diesen zwei Highligts die Jugendzentrale.

Der Konfi ? Cup , initiiert vom Landesjugendpfarramt, heißt: Präparandengruppen der verschiedenen Gemeinden unseres Dekanates Landau spielen gegeneinander Fußball unter bestimmten Bedingungen u.a. kleines Feld, mindestens ein Mädchen, fair play, mindestens sechs Mitspielende?Die Siegergruppe spielt dann als Dekanats Konfi- Cup- Sieger gegen die Siegermannschaften der anderen Dekanat und kann Landes- Konfi- Cup ? Sieger werden. Der Spaß am Spiel steht im Vordergrund, da doch viele nicht im Fußball-Verein- Spielende dabei sind. Fair Play und der Team ? Geist spielen auch eine wichtige Rolle.

Die Konzeption der Konfirmandenarbeit in den Prot. Kirchengemeinden Landau Queichheim, Lukaskirchengemeinde Landau-Horstring und Mörlheim, wie sie von den Presbyterien verabschiedet wurde, finden Sie hier:

1. Grundlagen

In unserem Gesetz über die Ordnung der Konfirmandenarbeit (KA) in der Ev. Kirche der Pfalz aus dem Jahr 1971 heißt es in § 1:

(1) "Die Konfirmandenarbeit ist zu verstehen als Ermutigung zum Christsein. Sie steht in enger Verbindung mit der Taufe."

(2) "Aufgabe der KA ist die Hinführung der KonfirmandInnen zu selbständiger Verantwortung als Glieder der Gemeinde Christi für die Welt."

(3) "KA ist bestimmt durch folgende Funktionen und Formen: Übung, Beratung und Begleitung, sowie Information, Diskussion und Aktion."

Dieser Vorgabe versuchen wir in der Arbeit mit den Jugendlichen gerecht zu werden. Konfirmandenarbeit (KA) soll nicht lästige Verlängerung des Schulalltags sein. Auf dem Wege erlebnisorientierten Lernens wollen wir uns gemeinsam auf die Suche machen und Antworten des Glaubens für unser Leben in dieser Welt entdecken. KA ist für uns ein wichtiger Bestandteil der Gemeindearbeit. Wir begleiten Jugendliche (und ihre Familien) auf einem wichtigen Streckenabschnitt ihres Lebens.

2. Grundsätzliches

Durch die Konfirmandenarbeit sollen Jugendliche in die Ortsgemeinden eingeladen werden und das Gemeindeleben mitgestalten. Wir freuen uns, wenn entstandene Kontakte durch die verschiedenen Angebote in der Gemeinde vertieft werden. Die KA beginnt in der Regel in dem Jahr, in dem das 12. Lebensjahr vollendet wird und dauert 2 Jahre (Präparandenjahr und Konfirmandenjahr).

Auch nicht getaufte Jugendliche können teilnehmen. Ihre Taufe ist während der zweijährigen Arbeit möglich, kann aber auch im Konfirmationsgottesdienst stattfinden. Die TeilnehmerInnen der KA sind in der Regel Jugendliche aus der Pfarrei Queichheim-Lukaskirchengemeinde-Mörlheim. Insgesamt soll der Umfang der KA laut Gesetz (s.o.) etwa 90 Stunden betragen.

3. Durchführung der Konfirmandenarbeit

Die Konfirmandenarbeit wird in Form von regelmäßigem Unterricht, evtl. Projekttage, eines Praktikums und Wochenenden durchgeführt. Der Besuch mindestens eines Gottesdienstes im Monat gehört dazu.

Mit der Anmeldung zur Konfirmandenarbeit verpflichten sich die Jugendlichen zur verbindlichen Teilnahme an den unterschiedlichen Teilen der KA. Die regelmäßige Teilnahme an der KA ist Grundbedingung für die Konfirmation. Ein durch Krankheit versäumter Teil soll nachgeholt werden. Die Freizeiten und das Praktikum werden mit allen drei Ortsgruppen gemeinsam durchgeführt.

3.1 Präparandenjahr

Die schriftliche Anmeldung zur KA erfolgt in der Regel vor den Sommerferien. Das Präparandenjahr beginnt nach den Sommerferien. Während dieses ersten Jahres finden vierzehntägige Treffen statt (dienstags oder donnerstags nachmittags). In den Schulferien pausiert auch die KA.

Gemeinschaftsfördernde Elemente sollen das Kennenlernen zu Beginn des Präparandenjahres erleichtern. Dazu zählt die Präparandenfreizeit in einem Selbstversorgerhaus. Beim Vorstellungsgottesdienst im Herbst werden die neuen Gruppen den Kirchengemeinden vorgestellt.

Mögliche Themen im Präparandenjahr:

Unsere Kirchengemeinde; Gottesdienst und was dazugehört; Kirche hier und anderswo; Bibel aktuell; Gebote - Wegweiser im Leben; Auf den Spuren des Jesus von Nazareth.

Im Frühjahr und Frühsommer sind je ein Samstag, ein Projekttag zum Thema ?Taufe" und ?Abendmahl" geplant.

Am Abendmahl können die Jugendlichen mit oder ohne ihre Eltern jederzeit teilnehmen, da es im Sinne Jesu nicht nur ein Vergebungsmahl (mit entsprechender Vorbereitung), sondern auch ein Gemeinschaftsmahl ist.

Das Präparandenjahr endet mit dem Thema ?Diakonie", so dass die Jugendlichen nach den Sommerferien ihr Praktikum machen können. Sie sollen dabei erfahren, welche unterschiedlichen Einrichtungen und Dienste in Landau zur Institution Kirche gehören. Aus einem breiten Angebot wählen sie eine Möglichkeit aus und arbeiten für ca. 3 Stunden insgesamt am Nachmittag mit. Erfahrungsberichte zum Praktikum werden angefertigt und die Jugendlichen stellen sich diese gegenseitig vor.

3.2 Konfirmandenjahr

Die Treffen behalten in der Regel den vierzehntägigem Rhythmus. Projekttage können ergänzen.

Weitere zentrale Fragen unseres christlichen Glaubens und Lebens werden behandelt: z.B. Glauben heißt...; Frage nach dem Sinn des Lebens; Bedeutung der Reformation; Gottesbilder.

Ende Januar findet das Konfirmanden-Wochenende statt, bei dem die inhaltliche Vorbereitung des Konfirmationsgottesdienstes im Mittelpunkt steht.

Die Konfirmation findet in Queichheim immer am Palmsonntag, in der Lukaskirche am Sonntag davor und in Mörlheim (lt. Presbyteriumsbeschluss ab 3 Jugendlichen) 14 Tage vorher am Sonntag Lätare jeweils um 10.00 Uhr statt.

4. Elternarbeit

Konfirmandenarbeit ist eine Form von Jugendarbeit. Darüber hinaus beinhaltet sie in starkem Maß die Kontaktaufnahme zwischen der Prot. Kirchengemeinde und Eltern bzw. Erziehungsberechtigten.

Dies geschieht durch Elternabende, gesellige Treffen und Besuche. Dankbar sind wir über praktische Mithilfe vonseiten der Eltern bei Projekttagen und Freizeiten. Um einen Kontakt der Familien zur Kirchengemeinde auch über die Konfirmation hinaus zu fördern, bieten die Kirchengemeinden im Rahmen ihrer Möglichkeiten Nachtreffen, Freizeiten o.a. an.

5. Anmeldung

Bei der Anmeldung werden Eltern und Jugendliche über die Konzeption der KA in der Prot. Kirchengemeinde informiert.

Mit ihrer Unterschrift bestätigen die Erziehungsberechtigten und die Jugendlichen. dass sie mit der Konzeption einverstanden sind und zum Gelingen der gemeinsamen Arbeit beitragen wollen. Dazu gehört auch die Bereitschaft der Eltern an Elternabenden teilzunehmen, gemeinsam Gottesdienste zu besuchen sowie die inhaltliche Arbeit mit Interesse zu begleiten.

Bleibt jemand in der KA über längere Zeit unentschuldigt fern, stört jemand permanent oder wird das Kennenlernen der Kirchengemeinde (z.B. Gottesdienstbesuch) verweigert, kann das Presbyterium eine Wiederholung des Präparandenjahres und/oder des Konfirmandenjahres oder sogar den Ausschluss aus der KA beschließen. Vorher werden die Hauptamtlichen das Gespräch mit den Eltern suchen.

Stand 01.06.2009. Pfr. M. Risch, Pfr. V. Schönenberg und Gempäd. A. Krauß

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Konzeption der Konfirmandenarbeit